Bildergalerie
Technische Daten
Vor- & Nachteile
Erfahrungsberichte
Tips & Tricks
Bisherige
Schraubereien
Reiseberichte und
Tourentips
Empfehlenswertes
Zubehör
Gebrauchtpreise
LS650-Besitzer
Adressen
Links
Forum
Letzte Änderungen
an dieser Seite
Lustiges rund
ums Mopped
Savage-Treffen
in Koblenz

Zurück zur Startseite

Bisherige Schraubereien und Änderungen


Was Neues
Was Kaputtes
Was zum Warten

  1. Aug. '96: Da habe ich die Savage gekauft! 8-) Windshield und Sissybar waren schon dran.

  2. Sep. '96: Erstmal die Bremsflüssigkeit gewechselt, dabei gleich die Bremsleitung gegen eine Stahlflex von Lucas getauscht - wer weiß, wie gut eine 9 Jahre alte Gummileitung noch in Schuß ist...

  3. Kleine Undichtigkeit an der Durchführung des Leerlaufschalters mit Silikon abgedichtet (Seitendeckel runter und ordentlich eingekleistert). Zum Abnehmen des Deckels muß natürlich der Auspuff runter (4 Schrauben, eigentlich kein Problem). Der war wohl seit 9 Jahren nie abgenommen worden - jedenfalls waren die Muttern hinten am Schalldämpfer hoffnungslos festgerostet und die Gewindestangen verabschiedeten sich beim Versuch, die Muttern mit roher Gewalt abzukriegen... Also neue Gewindestangen anschweißen lassen für einen Kasten Warsteiner (damals hatte ich noch kein eigenes Schweißgerät).

  4. Nov. '96: Satz neuer Reifen. Beim Kauf sahen die eigentlich noch gut aus, waren vielleicht auch schon etwas älter - der Hinterreifen war jedenfalls nach ca. 3000 km meinerseits *völlig* runter bis auf die Karkasse... Warum hab' ich Dussel damals nicht mal 'nen Burnout versucht? Naja ;-)

  5. Andere Fußrasten, Schalthebelgnubbel (von HG) sowie passende Handgriffe (siehe T + T) angebaut - alles Marke "Sundance" mit austauschbaren O-Ringen.

  6. Feb. '97: Nach einigen Fahrten unter Streusalzeinwirkung ging beim Samstäglichen Waschen irgendwie der Dreck nicht mehr von den Motordeckeln runter -> alles oxydiert, na super! Der letzte Rest Klarlack hing in Fetzen. Also Deckel runter und das Alu poliert (s.o.) - eine mittelgrosse Schweinerei... Sieht jetzt aber viel besser aus als vorher und bleibt dank der sehr glatten Oberfläche auch so.

  7. Apr. '97: Ölverbrauch stieg rapide (Nachbarschaft komplett eingenebelt): Min. eine der Ventilschaftdichtungen war undicht - Öl kam über die Ventile in den Brennraum, der natürlich aussah wie Sau -> Ventile ausbauen mittels Ventilfederpresse (siehe T + T) und Ventilschaftdichtungen tauschen. Durch die Riesen-Rußentwicklung waren natürlich die Ventile nimmer dicht -> keine Kompression. Also Ventile auch einschleifen (T + T).
    Bei dieser Gelegenheit hat sich auch ein leichter Schaden an der Nockenwelle und einem Kipphebel durch Pitting herausgestellt (ein bisschen Material hatte sich aus einer Nocke und einem Hebel herausgeschlagen, vermutlich mal mit zu wenig Öl gelaufen oder so). Habe bei einem Fachbetrieb nachgefragt: Meister persönlich: "Hm, mit der Nockenwelle kannste ruhig noch 'ne ganze Weile fahren, aber den Kipphebel würd' ich austauschen. Guck' Dir die Welle halt ab und zu mal an, ob es schlimmer wird." Wurde es bislang gottseidank nicht - also nochmal mit 90 Tacken für den Hebel weggekommen. Update: Seitdem sind ca. 15.000 km vergangen und noch keine Änderung in Sicht. Puh.
    Wer sagt denn, daß das Öl nur über die Ventile in den Brennraum kommt? Sicherheitshalber hab' ich auch die Zylinderkopfdichtung getauscht und die Kolbenringe vermessen - siehe da, die Ringe hatten zu wenig Spannung. Also auch neue rein (um die 90 DM). Beim Wiederfestschrauben des Zylinderkopfes ist mir dann (trotz Drehmoschlüssel!) die längste der Gewindestangen gebrochen - GRRRRR. Also 'ne Mutter obendrauf geschweißt, um den Rest der Stange aus dem Motorblock zu drehen... damit ging's dann (mit 'ner großen Zange war nix zu machen). Die Neue kostete knapp 60 DM.
    War aber 'ne ganz schöne Aktion insgesamt - ziemlich viel auf einmal. Schwitz!! Wenn ich das in einer Werkstatt hätte machen lassen - au weia, teuer... Bilder von dieser Großschrauberei sind in der Bildergalerie zu bewundern ;-)

  8. Jul. '97: Steuerkette rasselt wie nichts Gutes - also neue rein.

  9. Der Kunstoff des Fahrersitzes hat im Laufe der Jahre kräftig gelitten und ist an einigen Stellen unterm Sitz hart geworden und daher gerissen. Die "Nähte" (gerippte Stellen obendrauf) reißen auch langsam ein => Nässe kommt einem von unten entgegen... Beim Sattler für 80 DM neu beziehen lassen.

  10. Aug. '97: Satteltaschen mit -haltern montiert. Dafür, daß es Ledertaschen sind, paßt ordentlich was rein (20 l pro Seite).

  11. Sep. '97: Neue Blinker vorn + hinten. Kleiner, sehen viel besser aus und vor allem passen die Satteltaschen nur so *unter* den Sitz (Anbringung der Blinker jetzt ganz hinten am Schutzblech)

  12. Dez. '97: H4-Lampe gegen diese neue superhelle Halogenlampe getauscht (nicht diese komischen gelb leuchtenden Dinger) - bringt wirklich was! Nie wieder die Alten...

  13. Karre springt nach einem erfolglosen Kaltstartversuch auch mit Überbrücken nicht mehr an. Es stellt sich heraus, daß sich ein paar Rußpartikel zwischen Ventil und Ventilsitz geklemmt hatten - ergo Kompression weg (daher rotierte der Motor beim Starten so schnell durch und aus dem Auspuff kam nicht das geringste Geräusch). Na ja, Ventile raus, gesäubert, neu eingeschliffen und wieder rein - läuft wieder .

  14. Apr. '98: Gabelöl gewechselt und dabei gleich neue, progressive Gabelfedern von Wilbers (Adresse) eingebaut. *Das* ist ein Unterschied! Die Gabel taucht beim Bremsen *viel* weniger ein (die Federn sind ca. 15 cm länger als die Alten, dafür sind die Distanzstücke viel kürzer) und schlägt auch längst nicht mehr so leicht durch! Hat sich echt gelohnt...
    Das alte Gabelöl kann man übrigens prima mit Hilfe einer Spritzflasche und einem ca. 1.5 m langen Plastikschlauch absaugen: Einfach die Flasche zusammendrücken, dann erst den Schlauch aufstecken und so das Öl in die Flasche saugen. Vorteil: Die Gabel muß nicht ausgebaut werden, das Motorrad kann dabei einfach auf dem Seitenständer stehenbleiben. Achtung bei leicht abschüssigem Gelände - der Ständer klappt durch die leichte Vorwärtsneigung bei fehlender Feder jetzt sehr leicht ein!!

  15. Kurz nach dem Gabelölwechsel stellte sich ein Gabelsimmerring als undicht heraus (das uralte Öl wollte vorher wahrscheinlich von sich aus nicht mehr raus, das Neue hingegen...). Gegenhalten der Dämpferinnereien mittels eingebauter Feder ging erwartungsgemäß nicht, also ein Werkzeug nach Hennings Vorschlag (siehe T + T) geschweißt (das Schweißgerät hat sich schon x mal rentiert...) und gut war's. Neuen Ring eingebaut und dicht is.
    Kosten: 7,50 DM (1 Simmerring). 1 Gewindestange + 2 Muttern fürs Werkzeug hatte ich noch. Ach ja, und 50 DM für 'nen einfachen Rangierwagenheber - zusammen mit dem Seitenständer kann man mit so 'nem Ding prima Vorder- oder Hinterrad hochbocken, je nachdem wo man ihn am Unterzug ansetzt (irgendwas unterlegen, der Rahmenlack mag sowas sonst gar nicht). Den Tausch des Simmerrings habe ich übrigens bei eingebautem Tauchrohr gemacht - wozu mehr zerlegen als nötig...

  16. Mai '98: Bei gefahrenen 16000 (hinten) und 18000 km (vorn) waren Neureifen fällig: Ganz OK eigentlich für die original Bridgestone-Dinger. Aus Zeitmangel kam hinten wieder ein Bridgie drauf, vorn dafür einer von Metzeler, welcher nicht nur bei Nässe besser haften soll. Soll auch was an Stabilität bringen, vor allen in Kurven. Mal gucken. Achtung: Nicht bei jedem Bike ist Mischbestückung erlaubt - steht aber im Fahrzeugschein, wenn nicht.

  17. August '98: Nach nun 11 Jahren und 30.000 km hat der Zahnriemen endlich den Löffel abgegeben: "Plopp" machte es beim Anfahren vom Parkplatz und ab war er... Habe beim Schwerter Biker-Heaven guenstig (~ 60 % des Neupreises) einen praktisch neuen '97er Riemen sowie ein hinteres Riemen-Antriebsrad (das war auch fällig) erstanden. Da ich ohne Gegenhaltemöglichkeit (Motorkompression allein reicht da selbst im 1. Gang nicht) die Mutter des vorderen Zahnrades nicht abbekam und der Riemen natürlich nicht am Lima-Deckel vorbeipaßt, musste letzterer demontiert werden. Ging gottseidank unter heftiger Schräglage der Maschine (auf Palette schräg abgelegt) ohne Ölablassen.